Gedeon soll aus Fraktion ausgeschlossen werden

Wie berichtet will AfD-Fraktionsvorsitzender Jörg Meuthen wohl wirklich Worten Taten folgen lassen. Meuthen will seinen Kollegen Gedeon, dem vorgeworfen wird Antisemit zu sein, aus der Fraktion ausschließen lassen.

Doch muss die Abstimmung, wie man den Medien entnehmen kann, wohl sehr knapp zugunsten eines Ausschlusses gefallen sein. Dafür spricht auch, dass Meuthen selbst das Abstimmungsergebnis nicht öffentlich machen will. Auch Teile der Partei, wie der Kreisverband Konstanz der AfD, stellten sich hinter Gedeon. Meuthen kann sich mit einem Ausschluss also viel Streit ins Haus holen.

Unterdessen wird darüber spekuliert, ob Meuthen die Vorwürfe gegen Gedeon bereits seit 2 Jahren bekannt seien. Bernd Kölmel, ehemaliger Landesvorsitzender der AfD in Baden-Württemberg und inzwischen ALFA-Vorsitzender wirft Meuthen dies vor.

Professionell geht die Fraktion mit den Vorwürfen jedenfalls nicht um. Stefan Räpple, AfD-Abgeordneter für den Wahlkreis Kehl, reagierte gegenüber den Medien (siehe Südkurier-Link oben) so:

Auf die Frage, ob er sich zur Diskussion um seinen Fraktionskollegen Gedeon äußern wolle, antwortete der Kehler Abgeordnete Stefan Räpple, von Beruf psychologischer Berater: ‚Merkel muss weg!‘

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