Buchhändler sind schlechte Kanzler

Emil Sänze findet, dass Menschen mit klassischer Berufsausbildung nicht in der Lage sind gute Politik zu machen.

In einer Pressemitteilung der AfD erklärt Sänze, dass Merkel, als Akademikerin schon überfordert sei, das Land gut zu führen. Ein SPD-Kanzler, der lediglich den Beruf des Buchhändlers gelernt habe, könne dies dann unmöglich besser machen.:

„Frau Merkel hat ein Diplom und einen Doktortitel und ist dennoch nicht fähig, dieses Land zu führen. Was haben wir da erst von einem gelernten Buchhändler zu erwarten?“

Übrigens: Daniel Rottmann, der AfD-Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis Ehingen, hat ebenfalls den Beruf des Buchhändlers gelernt. Was der wohl zu diesem Statement sagt?

2 Gedanken zu „Buchhändler sind schlechte Kanzler“

  1. Die Buchhändlerlehre hat Schulz nicht abgeschlossen. Sein Alkoholproblem stand ihm damals im Weg. Er wurde entlassen.

    Kommentar der Autors: Das ist falsch! „Dank der Unterstützung seines Ausbilders schließt Schulz, schon stark dem Alkohol zugetan, die Lehre ab.“ (Quelle)

  2. Ein Landtagsabgeordneter mit einer Buchhändlerlehre kann keinen nennenswerten Schaden verursachen, ein Bundeskanzler mit dieser vergleichsweise niedrigen Expertise schon.
    Der Bundeskanzler hat nämlich gegenüber der gesamten Bundesregierung Richtlinienkompetenz, d. h. er bestimmt was in der Bundesrepublik politisch passiert. Wenn Sie diesen Unterschied in Ihrem Vergleich unterschlagen, vergleichen Sie die Mücke mit dem Elefanten.

    Kommentar des Autors: Ich finde schon den Gedanken, dass ein Mensch aufgrund seines Berufes ein schlechter Politiker oder eine schlechte Politikerin sein soll, verwerflich.

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