Räpples Stiftung

Stefan Räpple kündigte in der Mittelbadischen Presse kurz nach der Landtagswahl an, dass er eine Stiftung gründen würde, in die er Geld, das er im Rahmen seines Mandates erhält, einzahlen würde.

Im Interview fragt die Mittelbadische Presse, ob Räpple aufgrund des guten Salärs in die Politik gegangen ist. In seiner Antwort verspricht Räpple schließlich die Stiftungsgründung:

Sie werden 7500 Euro verdienen. Für manche ist das ein Grund, in die Politik zu gehen. Für Sie auch?
Räpple: Nein. Ich will auch das Geld, das ich für meine politische Arbeit im Parlament nicht benötige, in eine von mir noch zu gründende Stiftung stecken. Die Stiftung soll dann soziale Projekte mitfinanzieren. Andere Abgeordnete können dabei gerne mitmachen.

Nach fast einem Jahr Landtagsarbeit wollte ich mehr wissen und schrieb am 13. Januar folgende Mail:

Sehr geehrter Herr Räpple,

Ende März fragte die Mittelbadische Presse Sie in einem Interview „Sie werden 7500 Euro verdienen. Für manche ist das ein Grund, in die Politik zu gehen. Für Sie auch?“ Darauf antworteten Sie: „Nein. Ich will auch das Geld, das ich für meine politische Arbeit im Parlament nicht benötige, in eine von mir noch zu gründende Stiftung stecken. Die Stiftung soll dann soziale Projekte mitfinanzieren. Andere Abgeordnete können dabei gerne mitmachen.“

Dazu hätte ich folgende Fragen:

1. Wieviel Ihrer Diät benötigen Sie für politische Arbeit und wieviel nicht?
2. Wann haben Sie Ihre Stiftung gegründet? Wie heißt sie?
3. Welchen Zweck verfolgt Ihre Stiftung?
4. Wieviel Vermögen hat Ihre Stiftung?
5. Welche sozialen Projekte hat die Stiftung bereits finanziert und welche Projekte wird sie in Zukunft finanzieren?
6. Welche Abgeordneten beteiligen sich an Ihrer Stiftung?

Über eine Antwort auf meine Fragen würde ich mich sehr freuen und verbleibe bis dahin,

mit freundlichen Grüßen
Norbert Hense

Am 30. Januar erinnerte ich Herrn Räpple freundlich an meine Anfrage:

Sehr geehrter Herr Räpple,

hiermit möchte ich Sie freundlich nochmal an meine Anfrage vom 13. Januar erinnern und um Beantwortung bitten.

Mit freundlichen Grüßen
Norbert Hense

Daraufhin teilte mir mein Mailsystem mit, dass die E-Mail nicht zugestellt werden konnte. Ob der Fehler bei mir oder Herrn Räpple liegt weiß ich nicht. Ich wandte mich daher an die Pressestelle der Landtagsfraktion:

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 13. Januar stellte ich eine Presseanfrage an Herrn Abgeordneten Räpple, die bisher unbeantwortet blieb. Daher wollte ich Herrn Räpple gerne freundlich an diese erinnern. Vielleicht ging sie bisher unter?

Leider wurde mir mitgeteilt, dass die Mail nicht an seine Adresse zugestellt werden konnte. Daher bitte ich Sie diese an Herrn Räpple weiterzuleiten.

Mit freundlichen Grüßen
Norbert Hense

Seitdem blieb meine Anfrage leider unbeantwortet. Vielleicht teilt mir Herr Räpple oder sein Büro ja doch noch die Antwort mit? Es würde mich freuen!

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