Gedeon kämpft gegen Stolpersteine

Gedeon wendet sich gegen die Verlegung von Stolpersteinen in Singen, der namensgebenden Stadt seines Wahlkreises.

In einem Brief an den Oberbürgermeister sieht er in der Verlegung von Stolpersteinen eine „Erinnerungs-Diktatur“. Weil der zu verlegende Stolperstein Ernst Thälmann (und seiner Familie) gedenken soll und dieser Kommunist war, sieht Gedeon die Gefahr, dass Deutschland zu einer „Groß-DDR“ werden könnte.

Der Vizepräsident des Internationalen Ausschwitz Kommitees, Christoph Heubner, kritisierte die AfD und Gedeon: „Die AfD bekämpft immer brachialer und skrupelloser, was die Überlebenden von Auschwitz als Zeitzeugen in der deutschen Gesellschaft bewirkt haben“. Gedeon selbst verlor vor einiger Zeit einen Rechtsstreit gegen den Präsidenten des Zentralrates der Juden, Josef Schuster. Dieser hatte Gedeon als Antisemiten bezeichnet. Das Gericht gab Schuster Recht und sah diese Äußerungen von der Meinungsfreiheit gedeckt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.